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In Assembler geschriebene Programme sind meist sehr kompakt. Sie beanspruchen dadurch wenig Speicherplatz und sind sehr effizient in den Ausführungszeiten. Wegen des hohen Zeit- und Kosten- und Wartungsaufwands wird heutzutage jedoch nur noch sehr wenig in Assembler programmiert.
Als Assembler wird aber gleichzeitig auch das Programmierwerkzeug bezeichnet das den Assembler-Quelltext in für den Microprozessor verständliche Maschinensprache umsetzt.
Ist die Darstellung eines Zahlenwertes zur Basis 2. Gültige Ziffern im binären Zahlensystem sind nur 0 und 1. Zur Unterscheidung von Dezimalzahlen kennzeichnet man binäre Zahlen mit einem nachfolgendem b, also z.B. 100b (= dezimal 4).
In der EDV-Welt repräsentiert jede Stelle einer Binärzahl oft den Zustand eines Bits. 8 Bits, also eine 8-stellige Binärzahl, werden zu einem Byte zusammengefasst, welches dadurch 256 verschiedene Zustände annehmen kann (00000000b, 00000001b, 00000010b, 00000011b, 00000100b, ... 11111111b).
Oft wird zur Darstellung von Bytes auch die Hexadezimaldarstellung verwendet.
Ist das Programmierwerkzeug das aus dem Programm-Quelltext die für den Microprozessor verständliche Maschinensprache generiert.
Sind Informationen, die der Debugger für Debugging auf Quelltextebene benötigt. Diese Informationen werden vom Compiler generiert, wenn zum Zeitpunkt des compilierens bestimmte Optionen aktiviert sind. Welche Optionen dies bei Ihrem Compiler konkret sind entnehmen sie den Compilerhandbüchern oder der Hilfe des Compilers.
Bei Borland Pascal 7.0 müssen z.B. unter dem Menüpunkt "Options.Compiler" die Optionen "Debug information" und "Local symbols" aktiviert sein sowie unter "Options.Linker" die Option "Standalone debugging".
Bei Borland C++ 3.1 unter dem Menüpunkt "Options.Compiler.Advanced Code-Generation": die Optionen "Line numbers debug info" und "Debug info in objs" aktivieren. Unter "Options.Debugger" muß die Option "Source Debugging" auf "On" oder "Standalone" stehen.
Außerdem muß beim Relozieren mit dem Locator ein entsprechender Kommandozeilenparameter übergeben werden (/Debug beim GMC-Locator).
Der Begriff "Bug" kommt aus dem englischen und steht für "Wanze". In der Computerbranche werden Programmfehler als "Bugs" bezeichnet.
Debugging steht dementsprechend für "Entwanzen", also für das auffinden und beseitigen dieser Programmfehler.
Besonders beim Erstellen komplexer Computerprogramme treten nahezu immer Programmfehler auf. Bei einigen dieser Fehler erahnt der Programmierer sofort die fehlerhafte Stelle im Programm-Quelltext. Andere müssen dagegen oft mühselig im laufenden Programm gesucht werden. Hierbei leisten Hilfsprogramme, sogenannte "Debugger", sehr große Hilfsdienste, indem sie dem Programmierer erlauben das fehlerhafte Programm anzuhalten, schrittweise ablaufen zu lassen sowie Einblick in Variableninhalte, etc. gewähren. Auch das Verändern von Variablen-, Speicher- und Registerinhalten zu Testzwecken ist möglich.
Debugging auf Quelltext-Ebene (Source-Level Debugging) bedeutet, daß man auf dem Bildschirm nicht nur hexadezimale Speicherauszüge und Prozessorregister angezeigt bekommt, sondern sich beim debuggen direkt in den Programm-Quelltexten bewegt. Für Debugging auf Quelltext-Ebene muß der Compiler allerdings entsprechende Zusatzinformationen (sog. Debug-Info) generieren.
Ist die Darstellung eines Zahlenwertes zur Basis 10. Gültige Ziffern im dezimalen Zahlensystem sind 0,1,2,...,9; eben unser gebräuchliches Zahlensystem.
Von Programmierern wird auch oft die Hexadezimaldarstellung und manchmal die Binärdarstellung verwendet. Die Oktaldarstellung ist heute nicht mehr so gebräuchlich.
Die Abkürzung EPROM steht für "Eraseable Programmable Read-Only Memory", also "Löschbarer, Programmierbarer, Nur-Lese-Speicher".
Diese Speicher wurden früher als Programmspeicher eingesetzt. Sie mußten zunächst mit einem Programmiergerät programmiert werden und wurden dann in das entsprechende Gerät eingesetzt. Bei Programmänderungen war in der Regel immer ein aufwendiges öffnen des Gerätes nötig. Löschen von EPROMs ist nur mit UV-Licht möglich (spezielle Löschgeräte).
Heutzutage verwendet man in modernen Designs fast ausschließlich FLASH-Speicher.
Sind Speicherbausteine, die ähnlich wie EPROMs ihre gespeicherten Informationen auch nach abschalten der Betriebsspannung behalten.
Im Gegensatz zu EPROMs werden FLASH-Speicher elektrisch gelöscht (erfordern also kein separates Löschgerät). In GMC-Modulen können FLASH-Speicher im eingabauten Zustand ohne Zusatzhardware gelöscht und programmiert werden.
Außerdem haben FLASH-Speicher in der Regel schnellere Zugriffszeiten als EPROMs.
Ist die Darstellung eines Zahlenwertes zur Basis 16. Gültige Ziffern im hexadezimalen Zahlensystem sind 0,1,2,...,9,A,B,C,D,E und F. Zur Unterscheidung von Dezimalzahlen kennzeichnet man hexadezimale Zahlen mit einem nachfolgendem h, also z.B. 2Eh (= dezimal 46). Außerdem ist oft die Angabe einer führenden 0 notwendig, damit der Compiler oder Assembler die hexadezimalen Zahlen von Variablen und Funktionen unterscheiden kann.
In der EDV-Welt wird die hexadezimale Darstellung oft zur Repräsentation eines Bytes verwandt. Dabei entspricht eine Hexadezimalziffer genau 4 Bits; ein Byte besteht also immer aus 2 Hexadezimalziffern. Worte (engl. Words, 1 Word = 16 Bit = 2 Bytes) und Doppelworte (DWords (1 DWord = 2 Words = 32 Bit = 4 Bytes) können natürlich ebenfalls in hexadezimaler Schreibweise kompakt dargestellt werden.
Im Gegensatz zu niederen Programmiersprachen wie Assembler und Maschinensprache, bei denen sehr maschinennah programmiert wird sind höhere Programmiersprachen wie z.B. Pascal und C wesentlich leichter zu erlernen. Außerdem sind in Hochsprache geschriebene Programme besser überschaubar und leichter zu pflegen, was die Programmentwicklung sowie -wartung wesentlich preiswerter und schneller macht.
Steht als Abkürzung für "Integrated Development-Environment" = "Integrierte Entwicklungsumgebung".
Gemeint sind damit Programme, die verschiedene für die Programmentwicklung benötigte Programmierwerkzeuge wie z.B. Texteditor, Compiler und Debugger unter einer Oberfläche vereinen und so dem Programmierer mehr Komfort bieten und effizienteres Arbeiten ermöglichen.
Ist ein Programmierwerkzeug das .EXE-Dateien so aufbereitet, daß sie an einer bestimmten Speicheradresse lauffähig sind; diesen Vorgang bezeichnet man als "Relozieren". Bei PCs wird diese Aufgabe vom Betriebssystem (z.B. DOS) erledigt, und zwar in dem Moment, wenn das Programm gestartet wird.
Ist die einzige Sprache, die der Microprozessor wirklich versteht. Alle Programme die in einer Hochsprache oder in Assembler geschrieben sind, müssen zunächst mit einem Compiler oder Assembler in Maschinensprache übersetzt werden.
Ist die Darstellung eines Zahlenwertes zur Basis 8. Gültige Ziffern im oktalen Zahlensystem sind 0,1,2,...,7.
In früheren EDV-Zeiten wurde die Oktaldarstellung oft verwandt, wobei 1 Oktalziffer genau 3 Bits repräsentiert.
Sind Hilfsprogramme die dem Programmierer bei der Entwicklung von Programmen helfen, bzw. ihm dies überhaupt erst ermöglichen. Z.B.: Compiler und Debugger.
Aus dem englischen etwa für "Ferngesteuertes Entwanzen" = "Ferngesteuerte Fehlersuche".
Unter Remote Debugging versteht man das Debuggen eines Programms unter Zuhilfenahme eines weiteren Computers.
Diese Art der Fehlersuche ist besonders bei Microcontrollern sinnvoll, da diese oft keine oder nur beschränkte Möglichkeiten zur Anzeige von detailierten Programminformationen bzw. zur Steuerung des Programmablaufs mittels Tastatur haben.
Das Zielsystem (in dem Fall das Microcontroller-Board) wird dabei in der Regel mittels eines seriellen Kabels mit dem Hilfsrechner (z.B. PC) verbunden und von diesem gesteuert. Vom Programmierer können dann die verschiedensten Informationen bezüglich Speicher- und Variableninhalte, etc. des Zielsystems abgerufen und auf dem Bildschirm des PC's angezeigt und verändert werden.
Die im Text verwendeten Warenzeichen anderer Firmen bezeichnen ausschließlich die Produkte dieser Firmen.
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